Reizdarmsyndrom

Ursache des Reizdarmsyndroms

Beschwerden des Magen – Darm – Traktes äußern sich in den meisten Fällen sehr ähnlich, auch wenn sich unterschiedliche Krankheitsbilder dahinter verbergen. Verdauungsstörungen wie Durchfälle und Verstopfungen, gepaart mit Blähungen und kolikartigen Schmerzattacken sind die häufigsten Symptome. Wegen der dichten Ausstattung mit Nervenzellen ist der Bauchraum, im Besonderen der Darm, auch bei leichten Störungen besonders empfindlich (Reizdarm).

Da man aber nur ungern über Verdauungsbeschwerden spricht und bei einem Arzt vorstellig wird, entstehen sehr häufig schwere chronische Krankheitsverläufe. Da in diesen Fällen der Darm als unser wichtigstes Abwehrorgan selbst betroffen ist, sind Folgeerkrankungen anderen Orts oft die Folge.

Wenn dann noch berücksichtigt wird, dass der Darm mit seinen ca. 400 – 500 m2 Oberfläche das größte Ausscheidungsorgan des Menschen darstellt, wird deutlich, welchen Stellenwert ein gesundes Organ hat.

Behandlung Reizdarm mit wirkungsvollen Schutzvorrichtungen

Daher benötigen alle Schleimhäute, im Besonderen aber der Darm, wirkungsvolle Schutzvorrichtungen, damit keine nachhaltigen Schäden auftreten. Eine besondere Aufgabe kommt in diesem Sinne den etwa 100 Billionen Bakterien zu, die sich sowohl in der Darmlichtung als auch direkt an der Schleimhaut befinden.

Gerade durch diesen innigen Schleimhautkontakt bewahren schützende und immunstimulierende Mikroorganismen den Menschen vor diversen Schädlichkeiten. Darüber hinaus sind diese Kleinstlebewesen ganz wesentlich an der Ernährung der Schleimhautzellen und der Darmbeweglichkeit (Peristaltik) beteiligt und sorgen außerdem für das richtige Milieu (pH-Wert).

Ein Leben ohne schützende Bakterien ist nicht möglich!

Kommt es aus den unterschiedlichsten Gründen zu einer Störung oder Erkrankung von Magen und/oder Darm, sollte möglichst frühzeitig nach den Ursachen gefahndet und in jedem Fall dafür Sorge getragen werden, dass das Schutzsystem der Schleimhäute wieder hergestellt wird. In aller Regel kann sich der Körper dann wieder selbst helfen und Heilungsbestrebungen unternehmen.

Wenn im Besonderen weiterführende medizinische Maßnahmen erforderlich werden sollten (medikamentöse Therapie mit Antibiotika, Cortison, Schmerzmitteln, Immunsuppresiva u.v.m, Operationen Bestrahlungen) ist eine begleitende, Entlastung und Schutz bietende Mikrobiologische Therapie von unschätzbarer Bedeutung.

Bei einer Reihe von Magen-Darm-Erkrankungen kann der erfahrene Arzt/Ärztin auf eine Behandlung mit chemischen Medikamenten verzichten und mit schützenden, immunstimulierenden Bakterienpräparaten und in Kombination mit anderen naturheilkundlichen Verfahren oder der Homöopathie eine schonende Behandlung des Patienten vornehmen.

Mehr als nur Symptombehandlung

Da bei solch einer Vorgehensweise nicht nur die Symptome sondern auch die der Erkrankung zugrunde liegende Ursache behandelt wird, stellen sich vielfach dauerhafte Erfolge ein. Gerade bei Magen-Darm-Erkrankungen sollte seitens der Patienten ein besonderes Augenmerk auch auf die Ernährung gelegt werden.

Unter Berücksichtigung individueller Unverträglichkeiten bzw. Allergien kann durch eine sinnvolle Zusammenstellung der Lebensmittel und ein gutes Kauverhalten die medikamentöse Therapie unterstützt und in vielen Fällen minimiert werden. Die Mikrobiologische Therapie eignet sich besonders gut zur Behandlung von Störungen, die mit Durchfällen, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl und kolikartigen Schmerzen einhergehen.

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